
Trading-Stile und Zeitintervalle - Welcher Timeframe passt zu Dir?
Der Daytrader eröffnet und schließt alle Positionen innerhalb eines Handelstages. Die goldene Regel: Keine Position über Nacht halten, damit keine unangenehmen Überraschungen durch Gaps am nächsten Morgen entstehen. Daytrader brauchen klare Setups, ein striktes Risikomanagement und viel Bildschirmzeit - aber sie haben den Vorteil, jeden Abend mit „Cash“ einzuschlafen.
Swingtrader: Der Langstreckenläufer
Timeframes: 1-Stunde bis Tageschart.
Haltedauer: Mehrere Tage bis Wochen.
Swingtrading ist für mich der vernünftigste Einstieg für alle, die nebenbei arbeiten. Du musst nicht ständig auf den Chart schauen, Du analysierst in Ruhe am Abend, platzierst Deine Stops und lässt den Markt arbeiten. Swingtrader reiten die mittelfristigen Bewegungen (Swings) eines Marktes - einen Pullback im Aufwärtstrend, einen Ausbruch aus einer Range, eine Trendwende. Die Trades dauern Tage bis Wochen, sind aber seltener als beim Daytrading.
Positionstrader und Investoren: Der Marathonläufer
Timeframes: Tages-, Wochen- und Monatscharts.
Haltedauer: Mehrere Wochen bis Jahre.
Positionstrader interessieren sich nicht für jeden Pullback, sondern für den übergeordneten Makro-Trend. Sie analysieren fundamentale Daten, Zentralbankpolitik, Sektor-Rotation.
Wer so handelt, muss auch mal zehn Prozent Drawdown aushalten, ohne nervös zu werden - denn das ist bei dieser Haltedauer schlicht normales Marktrausc…
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