
Software-Aktien am Tiefpunkt – Ist KI das Ende oder die Rettung?
Nach einem heftigen Selloff bei Softwareaktien stellt sich die Frage: Droht die KI-Übernahme oder bieten die Einstiege jetzt die Chance auf eine Erholung?
Die Softwarebranche hat in den letzten Monaten stark gelitten, besonders Softwareaktien gerieten massiv unter Druck. Viele Investoren fragen sich, ob künstliche Intelligenz (KI) bald die gesamte Softwarebranche ersetzen wird.
Der CEO von Nvidia bringt es auf den Punkt: "Software is eating the world, but artificial intelligence is eating software."
Doch die Realität zeigt ein differenzierteres Bild. Unternehmen wie ServiceNow, die auf stabile Infrastrukturen setzen, sind für KI-Anwendungen weiterhin essentiell. Die massive Verkaufswelle zeigt sich im starken Volumenanstieg des iShares Software ETF, doch zuletzt kam es zu einer Erholung, was Übertreibungen nach unten signalisiert.
Auch das Projektmanagement-Tool Asana, das trotz eines fast 90%igen Kursrückgangs nun Zeichen der Stabilisierung zeigt, macht Hoffnung. Anleger sollten differenzieren zwischen Standardsoftware und spezialisierten Unternehmen mit langfristiger Infrastruktur – letztere könnten durch KI sogar profitieren. Für risikobewusste Investoren bieten sich hier spannende Einstiegsgelegenheiten.

Dennis Riedl
Dr. Dennis Riedl - Chefredakteur alpha-Strategien, Aktie und Hebel der Woche. Dr. Dennis Riedl ist studierter Mathematiker und Finanzmarktanalyst. Er testet die Aktienmärkte auf tatsächliche Muster ohne Rücksicht auf Meinungen und Gedanken. Sein Fachgebiet ist also die quantitative Analyse, das Aufspüren realer Börsenphänomene. Mit dem alphaDEPOT begleitet er Anleger durch wiederkehrende Marktmuster über alle Assetklassen und Börsenphasen hinweg. Besonders beliebt ist sein Börsen-Channel auf YouTube.