EUR/USD behauptet sich über 1,18 – Long-Positionierung bleibt strukturell stark
Rohstoffe
Carsten Stork
02. März 2026

EUR/USD behauptet sich über 1,18 – Long-Positionierung bleibt strukturell stark

EUR/USD behauptet sich über 1,18 – Long-Positionierung bleibt strukturell stark


Der EUR/USD konnte in der vergangenen Handelswoche um 0,3 % zulegen und schloss bei 1,1817. Damit behauptet sich das Währungspaar weiterhin oberhalb der Marke von 1,18 – ein technisch relevantes Niveau, das in den vergangenen Monaten mehrfach im Fokus stand.

Die Bewegung verlief vergleichsweise ruhig, dennoch bleibt das übergeordnete Bild konstruktiv. Besonders auffällig ist weiterhin die Positionierung laut COT-Daten. Das Managed Money hält nach wie vor eine große Netto-Long-Position von über 156.000 Kontrakten. Zwar wurde die Position in den letzten zwei Wochen um rund 18.000 Kontrakte reduziert, dennoch bleibt das spekulative Engagement klar auf der Long-Seite verankert.

Diese ausgeprägte Long-Positionierung signalisiert, dass institutionelle Marktteilnehmer weiterhin strukturell auf einen stärkeren Euro setzen. Ein moderater Positionsabbau nach einer Aufwärtsphase ist dabei nicht ungewöhnlich und muss nicht zwingend als Trendbruch interpretiert werden.

Fazit:

Der EUR/USD bleibt oberhalb von 1,18 stabil und wird weiterhin von einer deutlichen spekulativen Long-Positionierung getragen. Solange diese strukturelle Unterstützung intakt bleibt und keine klar hawkischen Überraschungen aus den USA kommen, bleibt das Umfeld für den Euro konstruktiv – auch wenn kurzfristige Konsolidierungen jederzeit möglich sind.

Carsten Stork

Carsten Stork

Carsten Stork - Chefredakteur CS Investor und CS Academy. Seit 1996 handelt Carsten Stork bereits an der Börse und ist spezialisiert auf Rohstoffmärkte – die “Champions League des Tradings”. Mit dem CS Investor begleitet er Privatanleger anhand seines 4-Säulen-Systems (Storyline, COT-Daten, Saisonalität, Technik) bei Investitionen in den Bereichen Rohstoffe, Devisen und Aktien. Seine Philosophie: Mindestens zwei starke Argumente müssen zusammenkommen, bevor ein Trade eingegangen wird.