
Bitcoin scheitert erneut an 70.000 USD – Abwärtstrend bleibt intakt
Bitcoin scheitert erneut an 70.000 USD – Abwärtstrend bleibt intakt

Der Bitcoin-Future verlor in der vergangenen Woche 2,28 % und schloss bei 68.280 US-Dollar. Zu Wochenbeginn konnte der Markt kurzfristig über die Marke von 70.000 US-Dollar ansteigen, dieses Niveau jedoch nicht behaupten. Damit bleibt die Struktur unverändert schwach: Seit dem Allzeithoch im Oktober notiert Bitcoin weiterhin rund 46 % im Minus und liegt auch seit Januar 2025 noch über 32 % niedriger. Parallel dazu zeigen die Kapitalflüsse weiterhin Zurückhaltung institutioneller Investoren. In den vergangenen Tagen kam es zu deutlichen Abflüssen aus Spot-ETFs, während sich der Markt gleichzeitig in einer breiten Handelsspanne bewegt. Auffällig ist jedoch die Aktivität großer Marktteilnehmer: Wallet-Cluster größerer Halter zeigen Akkumulationstendenzen, während die Stimmung gleichzeitig im Bereich „Extreme Fear“ liegt – ein klassisches Zeichen für eine Marktphase mit Unsicherheit und Positionswechseln. Auf der Terminmarktseite hat das Managed Money seine Position zuletzt wieder leicht ausgebaut und hält aktuell über 1.000 Kontrakte Long im Bitcoin-Future. Technisch bleibt die Zone zwischen etwa 64.000 und 71.000 US-Dollar entscheidend: Oberhalb fehlt Anschlusskäufe-Dynamik, unterhalb drohen erneute Liquidationen.
Fazit: Der Markt befindet sich weiterhin in einer Konsolidierungs- bzw. Bodenbildungsphase innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends. Solange Bitcoin die 70.000-Dollar-Region nicht nachhaltig zurückerobert, überwiegt kurzfristig das Risiko weiterer Abgaben, auch wenn zunehmende Akkumulation erste Stabilisierung andeutet.

Carsten Stork
Carsten Stork - Chefredakteur CS Investor und CS Academy. Seit 1996 handelt Carsten Stork bereits an der Börse und ist spezialisiert auf Rohstoffmärkte – die “Champions League des Tradings”. Mit dem CS Investor begleitet er Privatanleger anhand seines 4-Säulen-Systems (Storyline, COT-Daten, Saisonalität, Technik) bei Investitionen in den Bereichen Rohstoffe, Devisen und Aktien. Seine Philosophie: Mindestens zwei starke Argumente müssen zusammenkommen, bevor ein Trade eingegangen wird.