
Bayer vor dem Turnaround? Chancen auf einen neuen Aufwärtstrend ab 2025
Nach Jahren der Underperformance könnte Bayer bald einen neuen Aufwärtstrend starten – wie sieht die technische Lage wirklich aus?
Bayer ist seit vielen Jahren keine klassische Wachstumshoffnung, doch die technische Analyse zeigt jetzt interessante Signale für eine mögliche nachhaltige Erholung.
Die Aktie hat in den letzten zehn Jahren gegenüber dem Gesamtmarkt deutlich an Momentum eingebüßt und viele Herausforderungen, wie Rechtsstreitigkeiten zum Thema Glyphosat und regulatorische Unsicherheiten, lasten auf dem Kurs. Dennoch deutet der aktuelle Chart auf einen möglichen Turnaround hin.
Wichtig sind vor allem die Schlusskurse auf großen Zeitebenen: Bayer hat im Vorjahr ein Bodenmuster ausgebildet, das an frühere zyklische Tiefpunkte erinnert. Es zeigt sich eine langfristige Konsolidierungsphase, die häufig der Vorbereitung einer kräftigen Aufwärtsbewegung dient.
Im Chart sind die Schlusskurse bestimmter Jahre maßgebliche Unterstützungs- und Widerstandslinien. Besonders die Unterstützung zwischen 33 und 37 Euro, basierend auf historischen Schlusskursen aus 2011 und 2012, scheint eine tragfähige Basis für eine neue Aufwärtsbewegung zu sein.
Sollte Bayer diese Zone nachhaltig verteidigen, könnte spätestens Ende 2024 oder Anfang 2025 ein neuer zyklischer Aufwärtstrend entstehen. Dies macht Bayer für investitionsbereite Anleger wieder attraktiv – gerade für diejenigen, die auf langfristige Perspektiven setzen und zyklische Erholungspotenziale erkennen möchten.

Dennis Riedl
Dr. Dennis Riedl ist studierter Mathematiker und Finanzmarktanalyst. Er testet die Aktienmärkte auf tatsächliche Muster ohne Rücksicht auf Meinungen und Gedanken. Sein Fachgebiet ist also die quantitative Analyse, das Aufspüren realer Börsenphänomene. Mit dem alphaDEPOT begleitet er Anleger durch wiederkehrende Marktmuster über alle Assetklassen und Börsenphasen hinweg. Besonders beliebt ist sein Börsen-Channel auf YouTube.

Patrik Leuchte
Patrik Leuchte - Chefredakteur Leuchte-Trading. Patrik Leuchte kennt den Finanzmarkt aus zwei Perspektiven: Er bringt Erfahrungen aus institutionellem Trading, Market-Making und Risikomanagement an der Wall Street mit. Seit 2018 begleitet er nun Privatanleger mit seinem Swing-Trading-Ansatz. Auf dem innovativen Portal „Leuchte-Trading“ liefert er nicht nur Signale über alle Assetklassen hinweg, sondern vermittelt Anlegern Wissen zum eigenständigen Handeln.